Bobbel FAQ


 

 


Was ist denn überhaupt ein Bobbel? 

Unsere kleinen, runden Woll-Schätze nennen wir Bobbel! Dieses besondere Farbverlaufsgarn ist gefacht, nicht verzwirnt – das bedeutet, dass die einzelnen Fäden nebeneinanderliegen und nicht miteinander verdreht sind. Ein Bobbel enthält, je nach Faden- und Farbanzahl, typischerweise 10 bis 20 Farbwechsel, manchmal sogar mehr als 30! Die Übergänge sind fein geknotet und nahezu unsichtbar, damit sie sich perfekt in das Gesamtbild einfügen. Die Herstellung erfolgt maschinengestützt mit Längenzähler auf speziellen Wicklern (z.B. Kreuzwickler & Konenwickler), wobei die Farbwechsel per Hand einzeln geknotet werden. Jeder Bobbel ist so konzipiert, dass er sowohl von innen als auch von außen verarbeitet werden kann. Dieser gesamte Prozess erfordert Präzision und Geduld, um sicherzustellen, dass die Farben harmonisch ineinanderfließen und keine Schlaufen entstehen.

 

Was kann ich mit einem Bobbel machen?

Was gibt deine Fantasie her? Je nach Material werden Kleidung wie Pullover, Shirts, Cardigans, Kleider, Ponchos etc. Ich habe auch schon Anleitungen für Bikinis gesehen… Kuschliges wie Mützen, Schals, Loops, Stirnbänder, Dreieckstücher sind besonders beliebt. Dekoratives wie z.B: Deckchen, Mandalas, Lampions. Wie du siehst, es gibt so viele Möglichkeiten, dein Strick- oder Häkelprojekt endlich in die Tat umzusetzen.

 

Wie kann ich den Bobbel verarbeiten?

Die Bobbel können gehäkelt, gestrickt oder auch gewebt werden. Je nachdem wie fest oder locker dein Maschechenbild ist, solltest du auch deine Nadelstärke wählen. Meistens wird der Bobbel von innen heraus gearbeitet, das heißt, in der Mitte des Bobbels schaut der Faden ein Stückchen heraus. Manche mögen das Verarbeiten aber lieber von aussen, da hier ein zusammenfallen des Bobbels nach einer gewissen Zeit verhindert werden kann und er, wenn du deinen Bobbel überall hin mitschleppt, viel stabiler ist.

 

Aus welchem Material besteht ein Bobbel?

Grundsätzlich kann fast jedes Material als Bobbel gewickelt werden. Wir von Die Bobbel Dealer haben zwei Hauptmaterialien: Baumwollmix besteht aus 50% Baumwolle und 50% Polyacryl. Unsere Modalmix Bobbel bestehen aus 46% Modal, 40% Polyacryl und 14% Polyamid. 

 

Wie sollte ich einen Bobbel behandeln?

Zuerst einmal: immer mit Liebe! 😉 Dein Bobbel wird von uns immer mit einer Banderole geliefert. Wir empfehlen dir die Banderole ersteinmal noch nicht zu entfernen. Die Banderole verleiht dem Bobbel vorerst noch etwas mehr Stabilität. Was ein Bobbel sehr mag ist, wenn man ihn in eine Garnschale, eine Bobbeltasche eine Plastikschüssel oder Gugelhupfform gibt. Alles was ihn vor quetschen, runterfallen etc. schützt ist erlaubt! Dann kann er dich nämlich zu all deinen Lieblings-Strick- oder Häkelorten begleiten. Grundsätzlich haben Strick- oder Häkelnadeln im Bobbel nichts verloren. Beim einstechen und wieder herausziehen verhäddern sich die Fäden und es folgt ein riesen Fadensalat. Das will keiner! Beim Verarbeiten den Faden immer senkrecht nach oben ziehen, egal ob von innen oder außen. Besonders kleine (<400 lfm) oder große (>1.500 lfm) Bobbel sollten besser von außen abgearbeitet werden.

 

Was tun bei Schlaufenbildung?

Dadurch, dass die verschiedenen Fäden von Konen abgewickelt werden und diese manchmal unterschiedlich fest aufgewickelt wurden, wickeln sich die Fäden unterschiedlich ab. Wir achten sehr darauf, Schlaufen zu vermeiden, aber leider können wir Schlaufenbildung nicht gänzlich vermeiden. Entweder ist es beim Wickeln passiert oder aber beim Verarbeiten. Manchmal legen sich Fäden im Bobbel übereinander und ziehen sich dann beim Verarbeiten mit heraus. Ziehe am besten 10 bis 20 Meter aus dem Bobbel und arbeite locker weiter – oft löst sich die Schlaufe wie von selbst. Falls die Schlaufe bleibt: Nicht weiterschieben, sondern sanft einarbeiten. Bei größeren Schlaufen den Faden abschneiden und neu ansetzen. Wir legen großen Wert darauf, einwandfreie Bobbel zu wickeln. Sollte dennoch einmal ein Problem auftreten, melde dich einfach bei uns!